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Wirkung von Atombomben

Ein Artikel im Defence Network von Dan Kaszeta beschreibt die Wirkung von Nuklearsprengköpfen, (ugs. Atombomben) auf eindrucksvolle Weise. Die Erkenntnisse sind hier zusammengefaßt.

Klassifikation von Nuklearsprengköpfen

Als Überblick die Sprengkraft typischer Atomsprengköpfe, angegeben in kilo Tonnen (kt) TNT-Äquivalent:

  • „Little Boy“, die Bombe auf Hiroshima hatte 15kt
  • „Fat Man“ , die Bombe die Nagasaki zerstörte 21kt
  • die größte strategische Bombe der Sowetunion „Tsar“ kommt auf 100 Mt
  • taktische Atomwaffen liegen oft unter 1kt
  • die Explosion im Hafen von Beirut 2020 hatte 1.1kt

Wirkungen einer Atomwaffenexplosion

  • Feuerball
  • Druckwelle
  • Hitzeblitz
  • „Sofortstrahlung“, der unmittelbare Ausbruch von Neutronen und Gammastrahlen
  • „elektromagnetischer Impuls“ (EMP), Energie im Radiofrequenzbereich
  • Lichtblitz
  • Druckwellen, die sich durch den Boden ausbreiten
  • Fallout

Eine Beschreibung der Wirkungen findet sich in dem oben verlinketen Artikel. Eine Online-Berechnung der Wirkung einer Atomwaffenexplosion mit Kartendarstellung der Wirkungsradien findet sich hier.

Ansicht des Simulationsprogrammes Nukemap

Wirkung taktischer Atomsprengköpfe

Im Unterschied zu strategischen Nuklearsprengköpfen gibt es auch die taktischen Atomwaffen. Diese sollen direkt auf dem Gefechtsfeld eingesetzt werde und einem einen taktischen Vorteil gegenüber dem Gegner ermöglichen. Deshalb darf ihre Zerstörungskraft nicht zu groß, insbesondere die radioaktive Verseuchung durch den Fallout muß gering sein, damit die eigenen Truppen das Einsatzgebiet der Bombe durchqueren können. Bei diesen „kleineren“ Bomben (<3kt) ist die Wirkung der Strahlung dominierend, nicht so sehr ihre zerstörerische Druckwirkung. Um das Zerstörungspotenzial dieser Waffen zu maximieren, ist eine Detonation über der Erde effektiver. Dies reduziere insbesondere den Fallout und die damit verbundene radioaktive Verseuchung.

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